Turnringe – die perfekte Ergänzung zum Kraft- und Fitnesstraining

Sport und Fitness
14 Jul

Während es in anderen Sportarten bevorzugt darum geht, das Runde ins Eckige zu bringen, ist hier das Runde selbst das Ziel. Genauer sollte jede Hand je einen Turnring greifen und dann ziehen, stützen oder halten. Turnringe bieten eine so simple wie effektive Ergänzung zu den angesagten Eigengewichtsübungen sowie zum klassischen Gerätetraining. Verschiedenste Ausführungen ermöglichen es, den Körper umfassend zu trainieren. Mittlerweile gehören die Gym Ringe fest in jedes Crossfit oder Functional Training und werden auch im Kraftsport immer beliebter. Aus diesen guten Gründen sollten Turnringe in keinem Fitnessstudio fehlen!

Was sind Turnringe – und für wen

Gleich vorweg: Das Ring Training eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Profiathleten.  Anfänger und auch moderat fortgeschrittene Fitnesssportler werden beim Ringeturnen bereits nach wenigen Minuten ihre Grenzen spüren. Denn in der Tat gehört diese so simpel aussehende Trainingsform zur anspruchsvollen Königsklasse. Neben Armen, Schultern und Rücken muss auch die Tiefenmuskulatur des Rumpfes so stark trainiert sein, dass sie das Körpergewicht sicher halten kann. Was vermeintlich leicht klingt, wird durch jedes Kippen, Pendeln und Wackeln erschwert, das die besondere Positionierung in den Ringen mit sich bringt. Die Gymnastikringe ermöglichen es austrainierten Kraftathleten oder ambitionierten Crossfittern zudem, ihre Leistungsfähigkeit mit neuen Trainingsreizen herauszufordern. Deshalb sind hochwertige Turnringe ein absolutes Muss im Fitnessstudio.

Dabei stehen mehrere Modelle zur Verfügung und glänzen mit verschiedenen Eigenschaften. Wer sich nicht extra unterschiedlichste Ringe kaufen möchte, kann im gut ausgestatteten Gym einfach testen, was gefällt. Dank ihrer platzsparenden Form und sehr leicht verständlichen Handhabung bieten Trainingsringe jedoch ebenso eine clevere Option für das Turnen zu Hause: Einfach Kunststoff- oder Holzringe kaufen, in wenigen Schritten die Turnringe befestigen und fertig ist das Home Gym, das als Ergänzung zum Gerätetraining im Studio zahlreiche Muskelgruppen fordert.

Turnringe unter der Lupe: Welche Arten gibt es?

Sport Ringe, Gym Ringe, Klimmzug Ringe oder eben klassisch Turnringe: Sie haben fast so viele Bezeichnungen wie Funktionen. Die Trainingsringe unterscheiden sich allerdings hauptsächlich in ihrem Material sowie ihrem Durchmesser und der Länge der Seile, an denen sie befestigt sind. Während die meisten Gym Rings aus robustem Kunststoff hergestellt sind, gibt es auch Turnringe aus Holz oder Stahl. Viele Experten schwören auf den optimalen Grip bei hölzernen Modellen. Allerdings kommt es auch hier wie so oft auf individuelle Präferenzen an. Also einfach ausprobieren! Die um mehrere Zentimeter variierenden Durchmesser und Seillängen passen das Turnen mithilfe der Ringe an verschiedenste Körperstaturen an. Daher können Turnringe Kinder gezielt unterstützen, um bestimmte Bewegungsmuster zu erlernen. Auch im Reha-Bereich ergibt sich ein vielfältiger Nutzen zur Stabilisierung und zum Wiedererlangen diverser Bewegungsabläufe.

Das Training mit Turnringen – vielseitig und intensiv

Die Klassiker unter den Turnringe-Übungen sind der Ringstütz und hinlänglich bekannten Klimmzüge. Aber auch Dips Krafttraining für den Trizeps lässt sich am Gym Ring in sehr anspruchsvoller Form ausführen – etwa als abwechslungsreiche Alternative zum Dips Gerät. Muscle Up, Bauchrollen und sogar Push Ups gehören zu den weiteren typischen Bestandteilen beim Ringeturnen. Durch die Verknüpfung mehrerer Muskelgruppen und Bewegungsabläufe wird so mit jedem Training der gesamte Körper gestärkt.

Unterstützend können die Gymnastikringe auch über das Oberkörpertraining hinaus beim Turnen als Zubehör zum Einsatz kommen. Komplexe Beinübungen wie etwa die sogenannten Pistol Squats lassen sich beispielsweise leichter erlernen, wenn die Trainingsringe so lange als flexibler Halt dienen, bis genügend Kraft und Balance für die freie Ausführung zur Verfügung steht. Das breite Spektrum an Trainingsmöglichkeiten rundet der Bereich von Stretching und Mobility ab. Auch hier können insbesondere erfahrene Fitnesssportler ihre Routine mithilfe der Turnringe massiv ausweiten.

Must-Have: Turn Ringe gehören in jedes innovative Gym

Neben den traditionellen Kraftmaschinen und Cardiogeräten, die natürlich das Herzstück jedes Fitnessstudios bilden, erfreut sich seit geraumer Zeit das freie Training immer größerer Beliebtheit. Dazu zählen Eigengewichtsübungen und alle Bewegungsabläufe, die dem Körper abverlangen, sich selbst unter teils schwierigen Bedingungen stabil zur halten. Durch ihre flexible Struktur an frei schwingenden Seilen erfordern Turnringe ein Maximum an Stabilisierungsleistung und beanspruchen damit nicht allein die großen Muskelgruppen, sondern auch die wichtige tiefer liegende Muskulatur. Somit komplettieren sie jedes Training an Geräten auf wertvolle Weise.

Für Anfänger wie Profis lohnt es sich, die Gym Rings in ihren Workout Plan einzubeziehen. Denn neben den direkten Übungen zum gezielten Muskelaufbau erweitern die Sport Ringe massiv das Spektrum möglicher Mobilitäts-Drills und intensivieren das Dehnen – etwa des Schultergürtels. So bringen hochwertige Turnringe eine nützliche Option für Warm up und Cool Down mit sich. Der richtige Umgang mit den zwar simplen, aber doch herausfordernden Trainingsgeräten ruft fachkundige Fitnesstrainer auf den Plan. Schließlich ist es für alle Neulinge im Training mit Gymnastikringen ratsam, sich im Studio professionell einführen zu lassen und damit von Beginn an Fehler zu vermeiden. Zu guter Letzt sorgen die runden Sportgeräte für mehr Spaß im Gym, denn das Ringeturnen kann willkommene Abwechslung ins Workout bringen. Und die ist bekanntlich entscheidend für stetige Erfolge.

Fazit: Die Ringe für den Sport

Sie trainieren alle Muskelgruppen von Schultern, Armen und Rücken sowie die tiefe Rumpfmuskulatur mit anspruchsvollen Übungen. Dazu gehören klassische Dips, Ringstütz oder Klimmzüge. Zudem sind die vielseitigen Ringe zum Turnen in der Lage, zahlreiche weitere wichtige Bereiche in Sachen Fitness zu unterstützen, so etwa das Lernen neuer Bewegungsmuster. Auch das Dehnen und verschiedene Mobility Drills lassen sich mit dem kreativen Einsatz der Turnerringe effektiv intensivieren. Ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis: Alle begeisterten Sportler profitieren auf ihre Weise vom Ring Training. Selbst Kinder und Reha-Patienten können mithilfe der innovativen Trainingstools Erfolge erzielen. Aufgrund all dieser uneingeschränkten Vorzüge sind Sport Ringe ein Must-Have für jedes moderne Gym. Nicht umsonst stehen schon die Olympischen Spiele ganz im Zeichen der Ringe.

Fitnesstraining für ein gesundes Leben

Fitnesstraining-Sport
07 Jun

fitnBewegung hilft dabei, den Blutdruck niedrig zu halten und Übergewicht zu vermeiden. Regelmäßiges Fitnesstraining ist die wirksamste Prophylaxe gegen viele Krankheiten. Turnusmäßiger Sport hilft, das Wohlbefinden zu steigern und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern. Für zyklisches Fitnesstraining ist es nie zu spät. Wer erst Beispielsweise nach Vollendung des 50. Lebensjahrs einsteigt, hat genauso gute Chancen, auf ein hohes Lebensalter, wie Personen, die schon seit ihrer Kindheit geregelt Sport betreiben.

Regelmäßiges Fitnesstraining – die beste Waffe gegen das Altern

Die Bandbreite positiver Wirkungen, welche sich durch regelmäßiges Training erreichen lässt, belegt eine Vielzahl unterschiedlicher wissenschaftlicher Studien eindeutig. Falls Risikofaktoren für eine vorzeitige Sterblichkeit vorliegen, lässt sich durch gewohnheitsmäßige sportliche Betätigung die Lebenszeit wesentlich verlängern. Der positive Effekt für die Gesundheit ist sogar höher als durch Abnehmen.

Wie wichtig langfristige Körperertüchtigung für die Gesundheit ist, beweist folgende Studie eindrucksvoll. Diese wurde mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass Personen, die ihren Körper regelmäßig trainieren gegenüber sportlich inaktiven Personen einen Überlebensvorteil haben, welcher dem eines Nichtrauchers verglichen mit einem starken Raucher, gleichgesetzt werden kann. Kontinuierliche Bewegung in Form von Fitnesstraining (Kraft- und Ausdauersport) ist die beste Waffe im Kampf gegen das Alter und vorzeitige Sterblichkeit.

Regelmäßige Bewegung im Alltag

Konstantes Training unterstützt dabei, nach einer überstandenen Erkrankung schneller wieder fit zu werden, stimuliert den Fettstoffwechsel, baut Stress ab, senkt den Blutdruck und stärkt das Immunsystem. Lebenslange Bewegung hilft zudem dabei, das Körpergewicht auf einem konstanten Level zu halten.

Kontinuierliche sportliche Aktivitäten steigert dabei die geistige und die körperliche Fitness. Bewegung hält jung und ist nicht zwingend an eine bestimmte Sportart gebunden. Sie lässt sich auch in den Alltag integrieren. Wer sich vorgenommen hat, sich mehr zu bewegen, sollte sein Auto in der Garage stehen lassen und kürzere Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen und  Treppen steigen, anstatt den Aufzug zu benutzen.

Kraft- und Ausdauertraining

Diese beiden Trainingsarten lassen sich sinnvoll miteinander kombinieren. Kraft- und Muskeltraining erfordert oftmals geeigneten Geräte. Deshalb ist eine Anmeldung in einem Fitnessstudio empfehlenswert. Wer regelmäßig in einem Fitnessstudio trainiert, wird meistens von einem erfahrenen Trainer begleitet. Dadurch lassen sich typische Anfängerfehler, wie beispielsweise eine falsche Ausführung der Übungen vermeiden. Das Risiko, den Körper zu überlasten, ist in einem Fitnessstudio ebenfalls ausgeschlossen.

Wer nur Muskeln aufbaut, tut seinem Herz-Kreislauf-System allerdings keinen Gefallen. Diejenigen, die beispielsweise auf dem Laufband im Fitnessstudio nur Ausdauertraining absolvieren, besitzen häufig zu wenig Muskeln, die Kalorien verbrennen und damit das Abnehmen unterstützen. Deshalb ist es zwingend notwendig, Ausdauer und Kraft zu trainieren. Personen, die beim Aufenthalt im Fitnessstudio ihre Ausdauer und Kraft in Kombiation trainieren wollen, achtet der erfahrene Trainer darauf, dass die Übungen in der richtigen Reihenfolge durchgeführt werden.

Krafttraining kommt vor dem Ausdauertraining

Ohne sich etwas aufzuwärmen, sollte niemand unmittelbar mit dem Training an einem der Geräte beginnen. Ein kurzes Aufwärmen auf dem Laufband oder dem Stepper beugt Verletzungen vor und steigert die Leistungsfähigkeit immens. Das Ausdauertraining selbst sollte allerdings immer im Anschluss an das Krafttraining durchgeführt werden. Um den Körper etwas Gutes zu tun und einer Muskelverkürzung vorzubeugen, wird das regelmäßige Fitnesstraining mit etwas Stretching vervollständigt. Die Fitnesstrainer  stellen in der Regel für neue Mitglieder eines Fitnessstudios gern einen individuellen Trainingplan zusammen (erkundigt euch in eurem Studio).

Beim Krafttraining muss darauf geachtet werden, dass große Muskelgruppen vor den kleineren trainiert werden. Wie schnell sich ein sichtbarer Erfolg beim Muskelaufbau einstellt, hängt davon ab, wie effizient das Nervensystem und das Gehirn mit den vorhandenen Muskeln zusammenarbeiten. Auch die Ernährung trägt einen nicht unerheblichen Teil dazu bei.

Würde das Ausdauertraining vor dem Krafttraining erfolgen, ist der Körper bereits ermüdet. Die Konzentrationsfähigkeit während des Krafttrainings wäre beeinträchtigt. Dadurch besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Die Abfolge Krafttraining vor Ausdauertraining wirkt sich zudem positiv auf den Fettabbau aus. Durch regelmäßiges Training an den entsprechenden Geräten oder Hanteln verbraucht der Körper die Zuckerspeicher.

 

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